Kalifornischer Versorger spart Wasser mit Xylems Sensus Technologie

Seit das Unternehmen das Sensus FlexNet® Kommunikationsnetzwerk einsetzt, ist Eastern Municipal Water District in der Lage, Leckagen früher zu entdecken und seinem wachsenden Kundenstamm einen besseren Service zu bieten. Die Technologie hat die Ablesegenauigkeit des Versorgungsunternehmens verbessert und bietet zudem die Möglichkeit, 2 600 Kunden auf potentielle Leckagen aufmerksam zu machen.

Zu viele Zähler zu wenig Zeit

Für die Feldtechniker des Eastern Municipal Water District (EMWD) stellte die manuelle Ablesung von 148 000 Zählern in einem fast 1 500 km2 großen Versorgungsgebiet eine gewaltige Aufgabe dar. Sie verbrachten Tage damit, durch das trockene, von der Dürre heimgesuchte Riverside County in Kalifornien zu fahren, um jeden Zähler des Versorgungsunternehmens abzulesen.

Um seinen wachsenden Kundenstamm mit dem bestmöglichen Service und Wasser für die kommenden Jahre zu versorgen, benötigt das Versorgungsunternehmen schnell genauere Daten. Mit Sitz in Perris, Kalifornien, versorgt EMWD sieben Städte in Riverside County und ist Kaliforniens sechstgrößtes Wasserversorgungsunternehmen.

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Umgang mit Bevölkerungswachstum

Der südkalifornische Wasserversorger hat derzeit rund 795 000 Versorgungskunden und installiert rasch Zähler, um mit dem Anstieg seines Kundenstamms Schritt zu halten. Allein in den letzten vier Jahren hat das Versorgungsunternehmen über 7 000 neue Haushalts- und Gewerbezähler installiert.

Mit einer wachsenden Kundenanzahl, deren Daten monatlich erfasst werden müssen, und der anhaltenden Dürre in Kalifornien, die laufend neue gesetzliche Herausforderungen schafft, musste die Organisation Zeit und Wasser sparen.

„EMWD hat eine Verantwortung, branchenführende Technologien zu implementieren, die ein effizientes Umfeld schaffen und dem Kunden ermöglichen, Wasser zu sparen“, sagte David Gayneaux, Manager, Meter Services, EMWD. „Damit sind wir in der Lage, den Wasserverlust bei Leckagen in einer wirtschaftlich verantwortungsvollen Weise zu begrenzen.“

Daten werden zur Bewahrung von Ressourcen benötigt

Zur Steigerung der Effizienz investierte EMWD in neue Verfahren zur Zählerablesung. Um Wasser zu sparen, musste das Versorgungsunternehmen hohe Verbrauchsmuster erfassen, Bereiche identifizieren, in denen Kunden ihren Wasserhaushalt überschreiten, und Leckagen im gesamten System feststellen. Ohne genaue Daten war es schwierig, die Verbraucher aufzuklären oder Leckagen aufzufinden.

EMWD verwendet eine auf Zuteilung basierte Tarifstruktur, die den Kunden Wasserbudgets zum Innen- und Außenwasserverbrauch zur Verfügung stellt. Durch die Erfassung zusätzlicher Daten über das intelligente Wasserversorgungsnetz konnte das Unternehmen die Einhaltung der Wasserbudgets besser nachverfolgen und Kunden proaktiv mit Leckageerkennung unterstützen.

Vorteile dank neuer Technologie

EMWD setzte das Sensus FlexNet®-Kommunikationsnetzwerk zur Verbesserung des Betriebs und zur Erfüllung des Bedarfs einer wachsenden Bevölkerung ein. Das Versorgungsunternehmen verlässt sich nun auf das FlexNet System zur Fernablesung von Zählern, was eine große Verbesserung gegenüber der manuellen Ablesung darstellt. Tatsächlich liest EMWD jetzt mehr als 52 000 Zähler mit Sensus-Technologie ab.

Darüber hinaus nutzt EMWD FlexNet für folgende Zwecke:

  • Erfassung präziser und zeitnaher Daten
  • Erstellen von Berichten für Kunden
  • Verbrauchsanalyse
  • Wassereinsparung
  • Höhere Effizienz der Betriebsabläufe

Zählerfernablesung führt zu neuen Möglichkeiten

Die Leitung von EMWD schätzt, dass man ohne FlexNet bis zu acht weitere Mitarbeiter brauchen würde, um die Zähler der wachsenden Bevölkerung manuell abzulesen. Mit FlexNet können die Mitarbeiter stattdessen ihre Zeit nutzen, um sich auf die Analyse von Daten zu konzentrieren, mit den gewonnenen Einsichten die Kunden besser zu bedienen und beim effizienten Wasserverbrauch sowie beim Einsparen von Wasser zu unterstützen.

Typischer Fall: Das Versorgungsunternehmen konnte innerhalb der ersten zwei Tage nach Einführung der Technik eine Leckage feststellen und das Problem sofort lösen. Das Ergebnis war ein dankbarer Kunde. Hinter einer Stützmauer in einem abschüssigen Bereich des Hinterhofs des Kunden verbarg sich ein zerbrochener Sprinklerkopf, der schwierig zu entdecken war. Hätte EMWD die Leckage nicht rechtzeitig erkannt, hätte sich die monatliche Rechnung des Kunden wahrscheinlich verdoppelt.

Einsatz von Daten zur Befähigung der Kunden

FlexNet öffnete das Tor zu neuen Kontrollmöglichkeiten, die zu innovativen Verfahren geführt haben, um Kunden für den Wasserschutz und die Bekämpfung der Dürre zu motivieren. Kontinuierliche Nutzungsberichte identifizieren Verbraucher mit hohem Verbrauch.

Das EMWD Personal nimmt per Anruf, E-Mail oder SMS Kontakt zu den Kunden auf, um sie vom erhöhten Verbrauch zu informieren und ihnen vorzuschlagen, das Problem zu beheben. Bisher wurden 2 600 Kunden bezüglich Dauerverbrauch an ihrem Wohnsitz kontaktiert, und 2 300 davon zeigen keine Anzeichen von Leckagen mehr.

„Um die Einhaltung staatlicher Verfügungen zur Dürre zu unterstützen, setzen wir bestimmte Kontingente für unsere Außenbewässerung ein“, sagte Gayneaux. „Mit FlexNet können wir Verbraucher warnen, wenn sie ihr Wasserbudget überschreiten. Dies unterstützt die Bestrebungen zur Wassereinsparung.“

Chance für die Zukunft

Als flexible und skalierbare Technologie ermöglicht FlexNet die genaue und zuverlässige Zählerablesung, ganz gleich wie viele Menschen und Unternehmen nach Riverside County kommen.

„Genaue Zählerablesungen und Datenüberwachung sind nur der Anfang dessen, was wir mit FlexNet tun können“, sagte Gayneaux. „Wir freuen uns darauf, unsere Nutzung der Technologie zu erweitern, um unsere Kunden besser zu bedienen. Dies umfasst die Einführung eines Kundenportals, damit die Benutzer ihren Verbrauch selbst überwachen können.“

Das FlexNet System bringt EMWD nicht nur handfeste Vorteile, es rüstet das Unternehmen auch für die Zukunft, indem es die Unterstützung für viele Jahre nachhaltigen Wachstums bereitstellt.

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